Unser Panorama beim Frühstück in Oakauru

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Direkt vom Frühstückstisch zum Meer.

Nach einer langen Fahrt entlang an der “
Surf Highway“ sind wir in Oakauru angekommen. Hier gibt es kaum Netz und kein Internet.

Dafür gibt es Meer soweit man schauen kann. Unser Platz ist in der ersten Reihe. Zum Strand sind es 10 Meter, zum Wasser ungefähr 50.  Traumhaft schön.

Wir haben einen Strandspaziergang gemacht. D.h. Ich war bis zu den Knien im Wasser. Das Wasser ist „refreshing“ wie man uns beim Empfang erklärt hat. Ich würde schätzen unter 15 Grad und damit definitiv zu kalt für uns zum Baden.

Die Luft hat deutlich über 20 Grad und letzte Nacht ist es auch recht angenehm geblieben. (ansonsten brauchen wir nachts gelegentlich den Heizlüfter)

Heute geht es über den Mt Egmont zum Tongario Park. Dort ist für morgen das berühmte „Crossing“ geplant.

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Seehundschwimmen in Kaikoura

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Heute haben wir ein ganz tolles Erlebnis gehabt – schwimmen mit Seehunden. Aber bis es soweit war, mussten wir erstmal richtig ausgerüstet werden, da wir im Pazifik schwimmen. Neoprenanzug, Flossen, Handschuhe, Taucherbrille und Schnorchel. Nachdem wir uns in das Outfit gezwängt haben, ging es erst einmal über die Straße zum Bus. Nach einer Fahrt von ca. 15 Minuten war es dann soweit und es ging endlich auf die Bootsfahrt.  Nach ca 10 minütiger Fahrt waren sie endlich da-Seehunde. Ein tolles Erlebnis,  wenn diese spielerisch nah an einem vorbei schwimmen. Und das Wetter hat auch noch gepasst. Und am Nachmittag dann noch mehr tierisches – Schafscherershow. Dh. Neuseeland pur.

Wanderung im Abel Tasman Nationalpark

tmp_17147-PhotoGrid_1457843268592-800x800-1188941878Zuerst ging es mit dem Traktor über den Strand bis zum Meer. Das hat sich wegen der Ebbe ungefähr 500 m von der Küste entfernt.

Dann ging es mit Hochgeschwindigkeit 1 1/2 Stunden an der Küste entlang bis zur Awaroa Lodge.

Von dort eine dreistündige Wanderung zurück nach Bark Bay.

Der Weg eine Mischung zwischen Meraner Höhenweg, Cinque Terre und dem Panoramaweg in Lauterbach.

Zurück zu unserem Campingplatz in Marahau ging es dann wieder mit dem Speedboot.

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Was für ein Tag

Nachdem uns das Wetter am Fox Glacier noch völlig im Stich gelassen, hat heute die Sonne von morgens bis zum kitschigen Sonnenuntergang geschienen.

Ein eineinhalb stündige Wanderung hat uns bis nahe an die Zunge des Franz Josef Gletschers gebracht. Näher kommt man nur mit dem Helikopter. Die flogen im Minutentakt über uns hinweg.

Fox und Franz Josef sind wohl weltweit die Gletscher, die dem Meer am nächsten kommen.

Entsprechend ist es auch nicht weit bis zur Küstenstrasse. Erinnerungen an Highway No 1 in USA oder die Great Ocean Road in Australien. Nur näher, wilder und mit sehr viel weniger Zivilisation. Kaum Verkehr und keine Infrastruktur aber wahnsinnig beeindruckend.

Wie fast immer haben wir uns eine lange Fahrstrecke vorgenommen. Die Strecke ist ein Traum für Motorradfahrer – Kurven ohne Ende und immer wieder auf und ab. Mit unserem 7 Meterschiff dauert das natürlich besonders lange. Meist fahre ich zwischen 50 und 75. Nach vielen Fotostopps und einem Hähnchen vom Supermarkt in Greymouth sind wir rechtzeitig zum Sonnenuntergang an unserem Campingplatz und bei den Pancake Rocks angekommen. Ein kleiner Strandspaziergang hat uns zum Aussichtspunkt gebracht. Voll kitschig aber sehr schön……

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Internet ist eine Herausforderung

Wir würden gerne ja mehr und öfter berichten. Aber das Internet ist auf dieser Seite der Welt noch nicht überall angekommen.

Für unterwegs habe ich mir extra ein lokale Telefonkarte gekauft. Von Sparx – die mit der besten Netzabdeckung. Aber in diesem großen Land ist das halt immer noch ziemlich dünn.

Auf den meisten Campingplätzen gibt es Internet, allerdings mal nur 30 Minuten oder nur 100 MB. Mal kostenlos oder für 5 Dollar Und dann scheint sich der ganze Platz eine Brieftaube zu teilen, d.h. Man kann den Bits und Bytes beim hochladen zuschauen. Das klappt allerdings auch nur gelegentlich. Eigentlich klappt es meist gar nicht….

Und so sind unsere Berichte halt selten und mit wenig Bildern…

Fox Glacier bei Sturm und Regen

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Wir haben morgens lange gewartet und rumgetrödelt in der Hoffnung der Regen wird schon irgendwann aufhören. Kurz vor Zwölf sind wir dann doch zu einstündigen Gletschertour aufgebrochen.

Schließlich sind wir ja gut ausgerüstet. Regenhose, Regenjacke und wasserdichte Sturmhaube.

Genau zum Abmarsch hat sich der Landeregen dann zu einem mittleren Orkan verwandelt. Bergauf ging es mit Rückenwind und bergab schlug uns der Regen waagrecht ins Gesicht. Uns hat es trotzdem irgendwie gefallen.

Komisch ist allerdings, dass sich auf der Rückfahrt das Wetter total geändert hat und wir jetzt bei strahlend blauem Himmel Kaffee trinken.
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